Arbeit kann auch Spaß machen – Statisten gesucht
Es gibt so viele interessante Jobs, bzw. Nebenjobs die nicht mal anstrengend sind und eine Menge Spaß machen. So auch der Job „Komparse oder Statist“ Was machen diese Menschen genau? In jedem Film und in Serien gibt es Haupt und Nebendarsteller. Dann gibt es noch ganz viele Leute, die einfach durch das Bild spazieren oder im Restaurant essen. Das sind alles Komparsen. Sie wirken im Hintergrund mit. Man beachtet sie kaum, aber doch benötigt man sie um Leben in den Film zu bringen.
Eine Menge Agenturen kümmern sich um dieses Personal. Das schöne daran ist, jeder kann mitmachen. Man muss weder ein Supermodel sein, noch alt noch jung. Es wird so gut wie jeder Typ gesucht. Um so ungewöhnlicher man wirkt, um so mehr Chancen hat man sogar. Der erste Schritt ist der Besuch einer Komparsen Agentur. Dort kann man sogar oft ohne Voranmeldung vor bei schauen. Man füllt einen Personalbogen aus und es werden ein paar Fotos gemacht. In der Regel landet man als Karteileiche in irgendwelchen Ordner. Möchte man wirklich aktiv mit machen, so ist es sinnvoll, wenn man alle paar Wochen mal anruft und nachfragt.
Ein Komparsen Arbeitstag kann ganz unterschiedlich sein. Manchmal dauert er nur eine Stunde oder aber auch zehn Stunden. In der Regel gibt es am Tag 30 Euro Honorar. Ab der 8 Stunden, auch noch einen Überstundenaufschlag. Es gibt aber immer wiedermal Produktionen, wo auch mehr bezahlt wird. Diese werden meist extra ausgeschrieben. Außerdem kommt es immer darauf an, was man zu tun hat. Ein kleiner Satz, kann schon viel mehr wert sein. Es gibt aber auch eine Regeln zu beachten. Möchte man auch in Zukunft als Komparse tätig sein, sollte man diese niemals brechen. Eine sehr wichtige und logische Regel. Man darf nie in die Kamera schauen. Spätestens beim dritten mal wird der Regisseur sicherlich ziemlich explodieren. Solche Leute werden nicht gebraucht. Zweitens, man sollte nie mit den Schauspielern reden. Ein Filmset ist keine Autogrammstunde. Es sei denn, die Stimmung ist wirklich so locker und der Star der Serie ist gut drauf. Hier sollte man aber wirkliches Fein Gefühl haben. Auch eine wichtige Regel. Nicht jammern. Der Tag kann nun mal länger dauern.Manchmal ist eine Szene schnell im Kasten, manchmal auch nicht.
Ist man für solch einen Job zu ungeduldig, sollte man es gleich lassen. Auf jeden Fall kann es ziemlich spannend sein. Entdeckt wird man zwar hier kaum, aber es könnte ein Einstieg sein .Möchte man wirklich noch mehr aus sich selbst machen, so ist Schauspielunterricht nicht verkehrt. Vielleicht bekommt man über seine eigene Agentur irgendwann mal einen größeren Auftrag. Man kann ja nie wissen. Das Honorar bekommt man übrigens entweder sofort bar ausbezahlt oder aufs Konto überwiesen. Das regelt aber auch jede Agentur anders. Kommt immer darauf an, wie viele Komparsen am Set sind. Sind es ein paar mehr, so ist meist ein Betreuer vor Ort. Auch ein Catering gibt es natürlich. Auch hier gilt, zuerst sind die Stars dran, dann erst irgendwann mal später das Bodenpersonal.